Mexiko-Reise April 2015
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Am 6.April brechen wir früh auf. Unsere Ziele sind Standorte von Strombocacteen. Wir fahren gen Norden. Unser erster Halt ist an einem Berg, welcher durch den Neubau einer Straße geteilt wurde. Der Standort liegt nun direkt an der Straße. Die Sonne beleuchtete die Pflanzen erst spärlich. Die Pflanzen von Strombocactus disciformis stehen ( hängen ) dicht gedrängt in der Wand. Es sind alle Altersstufen vorhanden. Einige von ihnen hatten Blüten, welche aber noch geschlossen waren. Ein schöner Anblick war es allemal. Wieviele ihr Leben bei dem Bau der Straße lassen mussten, ist nicht ab zu schätzen. Der nächste Halt zeigte uns, in einem anderen Substrat wachsend, Strombocactus disciformis ssp.jarmilae. Auch hier ist der Sandort gut von der Straße aus zu erreichen.
Den Standort von Strombocactus disciformis ssp. minimus hingegen, erreichten wir nur durch ein Bachbett hindurch. Was an den Pflanzen allerdings für den Namen ausschlaggebend war, ist mir nicht klar. So "mini" fand ich die Pflanzen nicht.
Unser nächstes Ziel war Molinitos. Der Besuch lohnte, da die hier zu findenden Coryphantha boehmei gerade in Blüte standen. In der Nähe sahen wir Mammillaria uncinata und einen Hakendorner, welchen ich vorsichtigerweise als Mam.pygmaea ansprechen möchte. Die Dornenfarbe varierte von gelb bis rotbraun. Die Pflanzen standen in Blüte. Der sonnige Tag hat inzwischen 32°C erreicht. Wir fahren über Santa Catarina nach San Jose Iturbide weiter zum Standort der Mammillaria herreae var.albiflora. Unsere Hoffnung, sie blühend an zu treffen, erfüllte sich nicht. Die Blütezeit war vorbei. Das Wetter ist inzwischen bewölkt und 25°C warm. Weitere Pflanzen der Gegend sind Coryphantha erecta, Mammillaria magnimamma, Stenocactus sp., Ancistrocactus crassihamatus und eine flache Polster bildende Mammillaria.
Am späten Nachmittag fuhren wir dann über Mineral de Pozos nach San Louis de la Paz. Ein letzter Halt wurde eingelegt, um einen Standort von Mammillaria muehlenpfordtii zu besuchen. Die Erinnerung an schöne Pflanzen wurde herb enttäuscht. Fast alle großen Köpfe der Mammillarien waren kaputt. Auch die hier vorkommenden Echinocactus horizontalonius und Stenocactus waren arg in Mitleidenschaft gezogen. Unsere Vermutung - in dieser Gegend muss es Fröste gegeben haben.Nur die Mammillaria uncinatas waren unbeschadet und blühten. Wir übernachten darauf hin in San Louis de la Paz und erholten uns von dem langen Tag.

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aktualisiert : 23.Januar 2016
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