Woche vom Bericht  

14

28.3.
bis
4.4.
2010

Auf Grund der Osterfeiertage . . .
erscheint dieser Bericht ein wenig später. Denn es gibt ja, außer unseren wunderschönen Hobby, der Beschäftigung mit Kakteen, auch noch die Menschen um uns herum, welche uns dieses erst ermöglichen - die Familie ! Somit allen Familienangehörigen von Kakteenverrückten hiermit einmal ein rechtherzliches Dankeschön für die großen Freiräume, die Sie uns für unser Hobby einräumen. Da darf an solchen Feierlichkeiten schon mal der PC aus und der Gang durch die Kakteenreihen kurz bleiben. Na ja, ganz verzichten geht nun auch nicht.
Jetzt wird aber nach geholt. Es hat sich in den vergangenen Tagen schon einiges ereignet. Die ersten Arten stehen in "Hochblüte". So blühen bei den Turbinicarpen fast alle T.macrochele ssp.fraileana Pflanzen mit schönen weißen Blüten, welche oftmals viel größer sind als die Pflanze darunter. Die Blütenblätter werden von einem mal mehr oder weniger intensiv ausgeprägten braun bis braunviolett farbenen Mittelstreifen geziert. Durch Aussaaten von Samen unterschiedlicher Anbieter habe ich eine breite Vielfalt von unterschiedlichen Pflanzen erhalten. Die Körper variieren in der Beschaffenheit der Warzen sehr. Doch die Blüte scheint sie dann alle wieder zu vereinen. Aber auch in der Blüte gibt es von Pflanze zu Pflanze kleine Unterschiede. So sind die Farben der Staubfäden von weiß - gelblich bis rosa - violett reichend. Je nach Zeitpunkt der Entwicklung der Blüte wirken die gelben Staubgefäße von wenig bis leer und ein andermal wieder die gesammte Blütenmitte füllend. Noch interessanter verhalten sich die Staubgefäße nach einer Blütenberührung. Dann verwickeln sie sich nach innen biegend zu einem wirren Knäul.
Natürlich blühen auch noch andere Turbinicarpen. Das sind T. bonatzii, valdezianus, pseudopectinatus, saueri ssp. nelissae, macrochele, macrochele ssp. polaskii, schmiedickeanus, schmiedickeanus ssp. andersonii, lauii von verschiedenen Standorten, die Hybride x mombergerii und weitere Hybriden vermutlich zwischen macrochele und schmiedickeanus. Aber auch bei den Gymnocacteen tut sich etwas. Die ersten beguinii beginnen.
Kommen wir zu den Mammillarien. Auch hier ist es vorran gegangen. Viele Pflanzen von M.magallanii SB 143, lasiacantha, wohlschlageri, viereckii von Aramberry und andere viereckii ⁄ picta Pflanzen blühen. Begonnen haben M.gasseriana, viescensis, stella de tacubaya - soweit man hier unterscheiden möchte. So sind es doch schon einige Stellen im Gewächshaus, wo man wieder gern hin schaut. Viele andere Arten schieben mächtig Knospen. Um alles wieder in Schwung zu bringen, habe ich das erste Mal etwas angegossen. Für den großen Guß nehme ich mir aber noch etwas Zeit. Die Nächte werden noch sehr kalt und auch am Tage ist es nur bei Sonnenschein mit bis zu 28°C etwas wärmer. Wenn die Sonne mal für ein paar Stunden vom ganz klaren Himmel scheint, ziehe ich die Schattenleinen hoch. So konnte ich bis jetzt ein schrumpfen oder verbrennen der Pflanzen, auf Grund von zuviel Sonne und wärme, verhindern.

Turbinicapus x mombergeri - rotblühende Form
Turbinicarpus schmiedickeanus ssp. andersonii - schöne runde Blütenblätter
Mammillaria magallanii SB 143
und was in der nächsten Woche passiert gibt es wie immer im nächsten Wochenbericht in einer Woche hier zu lesen …


  Ihr Gerd Weiß
~Der RÜGENKAKTUS~



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©: Gerd Weiß ,
erschienen am 6.April 2010
( Di.)
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