Woche vom Bericht  

19

2.5.
bis
9.5.
2010

" Geschlossene Gesellschaft " . . .
… so könnte man die Blütenmasse an meinen Kakteen in dieser Woche bezeichnen. Was habe ich mich geärgert - über dieses miese Wetter in dieser Woche. Da war mal wieder alles dabei. Ganz am Anfang ging es ja noch. Dann wurde es täglich schlechter. Damit meine ich nicht nur die Wolkenmasse, aus welcher alsbald Regen fiel den ich im Garten gut gebrauchen konnte, nein ich meine die niedrigen Temperaturen. Am Tage waren es teilweise nur 5°C Höchsttemperatur ! Das hatten meine Kakteen nicht einmal im Winter. Sollte ich nun auch noch am Tage heizen ? Die Noppenfolien habe ich doch schon in der letzten Woche entfernt gehabt. Das Gewächshaus ist auf "Sommer-Betrieb" umgestellt. Und nun das. In der Nacht gabe es noch Frost bis minus 5°C. > Schöne Erderwärmung ade ! Und ich hatte mir schon ausgemalt, wie es in ein paar Jahren in meinem Garten mit schönen tropischen Pflanzen aussehen wird. So kanns laufen. Vielleicht kommt nun in dieser Woche die Wende. Immerhin habe ich, bzw. hat es der erste Chamaecereus geschafft seine Blüte zu öffenen. Am Sonntag Nachmittag konnte ich mit ach und krach in das Innere der UNIKUM-Blüte hinein sehen. Nun - ein Prachtstück war sie nicht gerade. Nur ein ganz wenig orange zierte die hellgelbe Blüte. Doch sie hat sich "normal" entwickelt. Das kann ich nicht von allen Knospen behaupten. Es gibt wieder jede Menge Knospen die verkrüppeln werden. Man kann das schon an der sich schneller entwickelnden Narbe erkennen. Die Blütenblätter bleiben in der Entwicklung einfach zurück. Meistens werden das dann nur noch dünne Fäden. Über die Ursache kann ich nur spekulieren. Da dieses Phänomen nur im Frühjahr auftritt, schiebe ich es auf die kühlen Temperaturen. Vielleicht auch der doch sehr große Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht. Immerhin müssen die Knospen Temperaturen von 35°C Unterschied aushalten. ( Tag bei Sonne locker 40 - 45°C, Nacht mit 8 - 10°C ) Auf dem Bild kann man die oberen Knospen gut als unterentwickelte Knospen erkennen. Annahmen, es sei das zu kalte Gießwasser schuld, kann ich verneinen. Ich habe absichtlich darauf geachtet und nur Wasser mit Raumtemperatur verwendet. Dabei auch nicht die Knospen befeuchtet und auf das Sprühen, wie ich es sonst tat, verzichtet. Diese Fehlentwicklung betrift aber nicht alle Chamaecereus-Hybriden. Ich konnte es hauptsächlich bei dem "UNIKUM" und einigen seiner Kinder fest stellen. Sonst noch zwei drei andere Hybriden. Irgendwie ärgert es mich aber trotzdem. Deshalb wäre ich für Hinweise von anderen Liebhabern zu diesem Thema sehr dankbar.
Sonst möchte ich eigentlich heute gar nichts mehr über blühende Kakteen schreiben. Es war wie gesagt fast immer alles zu, wenn ich in mein Gewächshaus geschaut habe. Nur die Echinocereen wie polyacanthus hielten tapfer ihre roten Blüten auf. Bei den Turbinicarpen musste man Glück haben. Hier konnte ich aber die zwei Pflanzen von T.pseudomacrochele TCG 5001 Standort Bernal Kennzeichnung A im Foto fest halten. Die anderen Pflanzen hatten wie alle anderen Arten "Geschlossen" !

verschiedene Formen - Rebutia einsteinii
Chamaecereus silvestrii - Typform
erste offene Chamaecereus-Blüte - Hybride "UNIKUM"
Echinocereus polyacanthus - km 40 Durango
Turbinicarpus pseudomacrochele TCG 5001 = Bernal "A"

Das es in der nächsten Woche besser werden möge, hoffe ich doch sehr. Da ist schließlich ein freier Tag eingebettet. - Herren-Tag ! Also Kakteen, erweist uns die Ehre und erfreut uns mit eueren schönen Blüten. Mehr wollen wir doch nicht !
und was in der nächsten Woche passiert gibt es wie immer im nächsten Wochenbericht in einer Woche hier zu lesen …


  Ihr Gerd Weiß
~Der RÜGENKAKTUS~



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©: Gerd Weiß ,
erschienen am 9.Mai 2010
( So.)
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