Woche vom Bericht Bild

2

6.1.
bis
13.1.
2008

Sonne, Sonne, meine liebe Sonne ...

... scheine, scheine doch öffters so schön wie Heute !!!
Man tat das gut. Die Pflanzen und ich haben sich über diesen Wochenendsonnenschein nach den vielen trüben Tagen gefreut. Endlich konnte ich mal so richtig durchlüften. Damit fiel die höhere Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus, teilweise bis 80%, am Tage bis auf 20% ab. Die Lufttemperatur im Haus betrug gut 18°C. Sie wäre sicherlich noch höher ausgefallen, wenn ich nicht zur Tür auch noch Fenster geöffnet hätte. Bei dieser Gelegenheit habe ich mich mal wieder gründlicher bei den Pflanzen umgesehen. Neben den vielen guten Eindrücken über den Gesundheitszustand meiner Pflanzen, habe ich doch wieder einen "Totesfall" zu verzeichnen. Eine kurzdornige Mammillaria dixanthocentron hat vermutlich Tropfwasser abbekommen. Eine Stelle an der Südseite, wo ich mit der Noppenfolie aufhöre, um mehr Licht ins Gewächshaus zu lassen, ist daran Schuld. Ich muss im nächsten Jahr dort eine Veränderung an der Konstruktion vornehmen. Auf diese Art und Weise, habe ich in den vergangenen Wintern schon öffters eine Pflanze verloren. Das Dumme ist immer, es trift, wie so oft, die "schönsten " Pflanzen.
Bei den anderen Pflanzen konnte ich noch keine grosse Veränderung feststellen. Bei den Mammillaria longiflora ssp.stampferi und auch bei Mam.boelderiana sind die schon im späten Herbst endeckten Blütenknospen noch vorhanden. Einige andere Mammillarien lassen auch ihre Knospen am Grunde der Warzen sehen. So zum Beispiel die Arten pennispinosa und ssp.nazasensis, moelleriana, lasiacantha, gasseriana, viescensis, brachytrichion oder magallanii. Auch die Knospen der Mam.senilis sind noch da ! Diese verabschieden sich meistens erst gegen Ende Februar. Wer oder was daran Schuld ist habe ich noch nicht heraus bekommen. Ich habe die Vermutung, dass die Pflanzen bei mir durch den zu dieser Zeit schon höheren Sonnenstand und damit verbunden, grössere Wärmeentwicklung, geschädigt werden. An kalten, klaren Februartagen kann ich in der Woche nicht lüften. Die Temperatur steigt dann im hellen Giebel schnell mal auf 30°C an. Da die Pflanzen kein Wasser bekommen, haben sie keine Kraft, diese Temperatur zu überstehen und ziehen zuerst ihre schon bis zur Bedornung hervorgeschobenen Blüten ein. Am Standort ist es hell, windig, nachts teilweise frostig und auch feucht. Mit leicht feucht habe ich schon mal probiert - der Komposthaufen hat sich gefreut. So mache ich mir auch für dieses Jahr nur wenig Hoffnung, diese wunderschönen Blüten bewundern zu dürfen.
Nun noch kurz einen Rückblick auf den letzten Wochenbericht. Hier sprach ich das Thema "Anti-Baby-Pille" bei der Kakteenzucht an. Für die schon eingegangenen Hinweise habe ich mich gefreut. Nach meinen ersten Erkenntnissen darüber, ist aber der Einsatz dieser in der Pille vorhandenen Hormone für unsere Pflanzen nicht das Richtige, um ein besseres Wachstum zu erreichen. Da die wachstumsbestimmenden Hormone von den Pflanzen selbst erzeugt werden, ist es meiner Ansicht nach besser, den Pflanzen durch Zugabe von Aminosäuern bei der eigenen Produktion von Hormonen unter die "Dornen" zu greifen. Über weitere Hinweise zu diesem Thema würde ich mich freuen. ...

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine schöne Woche...

Ihr Gerd Weiß
Der Rügenkaktus



RGW - Chamaecereushybride
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©: Gerd Weiß ,
erschienen 13.Januar 2008
19,25 Uhr
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