Woche vom Bericht  

23

31.5.
bis
7.6.
2009

unberechenbares Wetter. . .

… mit Nachtfrost im Juni.
Das war schon ein kleiner Schock, als der Wetterbericht für unsere Region in der Nacht vom Donnerstag zu Freitag von Nachtfrost sprach. Jetzt - Anfang Juni - das gab es hier noch nicht. Und es traf ein !!! Mein Thermometer regestrierte in 1,5 m Höhe minus 1 °C. Sicherlich wurde diese Temperatur nur für kurze Zeit erreicht. Im Gewächshaus hatte ich zur Vorsicht die Heizung angestellt. Die Pflanzen, welche draußen standen, blieben da. Ich habe eine Vliesabdeckung darüber gehangen. Es ist alles gut gegeangen. Die Pflanzen haben am nächsten Tag weiterhin ihre Blüten geöffnet. Auch wenn es die Tage danach recht ungemütlich mit Regen und kühlen Ostwinden weiter ging. Zwischendurch schien auch die Sonne.
neue RGW Hybride mit Blauroter Blüte und oranger Mitte.
Diese Woche war irgendwie sehr schnell vorbei. Im Sommer habe ich eh immer das Gefühl, die Zeit rast. Bei den Chamaecereen gab es nur wenige offene Blüten. Es werden erst wieder neue Knospen gebildet. Einige wenige vom ersten Blütenschub sind bei den höheren Temperaturen der vergangenen Wochen vertrocknet. Es kann aber auch sein, dass die Pflanzen sich etwas übernommen hatten. Wenn an den kleinen Pflanzen mit drei bis vier Trieben drei große Blüten offen sind, dann frage ich mich immer wieder, wie schaffen das die Pflanzen. Bei Sonnenschein herrschen auf den zarten Blütenblättern mindestens 40°C. Da muss ein enormer Druck auf den Leitbündeln sein, um die Blüte aufrecht zu halten. Diese Pflanzen erbringen schon eine tolle Leistung ( ... um uns unter anderem damit zu erfreuen ) Zwei Blüten fielen mir in dieser Woche besonders ins Auge. Eine blaurote Blüte mit orangefarbener Mitte. Wie immer lassen sich diese Farbtöne nur schwer mit dem Fotoapparat einfangen. In natura sehen sie also noch schöner aus. Die Zweite war eine Blüte aus der Kreuzung " Rügen´s Flamme" x " Echinopsis ansistracantha ". Warum ich diese Kreuzung damals gemacht habe, ja das weis ich heute auch nicht mehr. Um so mehr war ich über das Ergebnis erstaunt. Die Pflanze hat kleine gut sprossende Körper. Ihre Blüte ist mit 4 cm im Durchmesser auch recht klein ausgefallen. Es wurde also alles kleiner als bei den Eltern. Bis - ja bis auf die riesige weisse Narbe. Leider konnte ich auch keinen Duft feststellen. Hätte ja bei einer Echinopsis Einkreuzung klappen können. Aber die E.ansistracantha duftet ja auch kaum. Mal sehen, wie sich dieses kleine Pflänzchen weiter entwickelt. Wenn der Wuchs polsterförmig bleibt und die Blühfreude weiter anhält, könnten mir die kleinen runden Blüten gut gefallen. Die Farbintensivität der Blüte nimmt am zweiten Tag noch zu.
eine kleine aber interessante RGW Chamaecereus-Hybride
. . .


Ihr Gerd Weiß
Der Rügenkaktus



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©: Gerd Weiß ,
erschienen 7.Juni 2009
( So.)
22:50 Uhr
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