Woche vom Bericht Bild
24 10.6.
bis
17.6.
2007
heute Abend regnet es....

... deshalb möchte ich schnell ein paar Worte über die letzte Woche aufschreiben. Wie schon zu erwarten war, komme ich in den Sommermonaten mit dem aufschreiben nicht mehr hinterher. Es gibt einfach zu viele Dinge im Sommer, welche zum Beispiel im Garten, Haus oder mit der Familie zu erledigen sind. Und wenn dann doch noch am Abend eine Stunde übrig bleibt, verbringe ich sie nicht unbedingt am Computer.
Doch nun zur letzten Woche. Das Wetter war recht wechselhaft. Neben Sonnenschein gab es auch viel Regen. Manchmal auch in Form von Gewittern. Diese fielen aber nie so heftig aus, das man von Unwettern, wie sie im Süden Deutschland´s auftraten, sprechen kann. Es reichte aber, um Teich und Regenfässer wieder zu füllen. Anfang letzter Woche hielt ich es für nötig, meine Kakteensammlung mal wieder mit Wasser zu versorgen. Die davor liegenden Tage waren recht warm und sonnig. Somit standen meine Pflanzen zu trocken. Ich hatte natürlich wenig Zeit und es wurde bald finster. Somit habe ich mich für eine radikale Gießform entschieden. Ich pumpte über den Gartenschlauch das Wasser direkt in meine Tische und staute an. Da ich unterschiedliche Substrate verwende und auf den Tischen große und kleine Töpfe mit teilweise empfindlichen Pflanzen stehen, hatte ich bis jetzt von dieser Art des gießens Abstand genommen. Auch hatte ich noch keine Ahnung, wieviel die Töpfe Wasser aufnehmen. Aber es mußte sein. Am nächsten Morgen habe ich mir das Ergebnis angesehen. Der Großteil der Tische war wieder abgetrocknet. Die Töpfe gut vollgesaugt. Aber es gab auch noch einige Tische, da sah es aus wie auf einem Verkaufsstand für Sumpfpflanzen. Oh je. Hier mußte trocken gelegt werden. Bis heute ist aber noch keine Pflanze eingegangen. Aber ich habe gemerkt, daß man für diese Art von Wässern, gleiche Substrate und wenn möglich nicht zu lange in der Erde gewachsene Pflanzen auf einen Tisch stellen sollte. Töpfe, in denen die Pflanzen schon lange stehen, sind stark verfestigt und nehmen die Feuchtigkeit nur langsam auf und halten sie auch lange fest. Hier sind zuerst Verluste zu erwarten.
Nun zu den Blüten. Es sind weniger geworden. Viele Arten sind fertig. So auch die Chamaecereen. Sie haben gut und reich geblüht. Doch jetzt ist erst mal Pause. Die Aussaaten von Seti Echinopsis mirabilis sind nun so weit. An manchen Abenden haben 10 Blüten gleichzeitig geöffnet. Das duftet ! Bei den Mammillarien kommen jetzt die großblütigen wie estebanensis, fraileana oder guelzowiana zum Zug. Auch heidiae, peninsularis und multidigitata blühen. Letzte Blüten sah ich bei duwei und tezontle. Eine Augenweite sind zur Zeit die Pflanzen von der Art Epithelantha. Alle Pflanzen blühen von versteckt bis " großblütig " in den Farben blaßgelb bis kräftig rosa. Nach dem Feuerwerk der Blüten von Echinopsis und Lobivia, schaue ich mir gern mal wieder diese kleinen Edelsteine in meiner Sammlung an. Sonst blühten und das möchte ich nicht verschweigen, auch ein Teil meiner wenigen Pflanzen der Arten Gymnocalycium und Parodia. Pygmaeocereus als Nachtblüher wurde genau so betrachtet, wie die dieses Jahr recht zahlreich erschienen Blüten der Wilcoxia leucantha ( albiflora ). Auf Blüten darf ich mich noch bei Hildewintera colodemonensis freuen.

Na dann, ich wünsche einen schönen Kakteensommer

Der Rügenkaktus
Echinocereus pentalophus v.albiflorus

Mammillaria wrightii v.wolfii

oben:Echinocereus pentalophus v.albiflorus
hat zum ersten Mal bei mir geblüht.
unten:Mammillaria wrightii v.wolfii
die weißblütige Form brauchte 10 Jahre von der Saat bis zur Blüte.

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