Woche vom Bericht Bild
32 5.8.
bis
12.8.
2007
Der Sommer plätschert so dahin...

... Es ist schon Mitte August, die Abende werden immer kürzer und an so manchen Morgen sieht man wieder die von Tautropfen in der Morgensonne glitzernden Spinnennetze. Die Bauern haben den größten Teil ihres Getreides geerntet. Verbleibende Flecke, voll mit Ähren und Schoten vom Raps, bleiben unerreichbar. Die Felder sind zu Naß. So waren es zwar drei normal warme Monate, doch sie brachten uns viel zu viel Regen. Auch wenn die Sonne in der letzten Woche oft schien, half es nichts. Es verging nicht ein Tag ohne Regen. Das Wochenende schmückte sich dann zur Krönung mit Hochnebel. Ein Lichtblick in diesem vorübergegangenen Sommer waren und sind immer wieder meine Kakteen. Auch wenn es in der letzten Woche nicht all zu viele Blüten zu sehen gab, habe ich mich um so intensiver über die Blüten von folgenden Kakteen gefreut.
Es haben geblüht : Rebutia muscula, weberiana ( der Name ist mir ein Rätsel, stand aber so am Schild ), Aylostera sp.L, cintiensis, albiflora als verspätete Frühblüher ?. Weiter sah ich Blüten bei Mammillaria rhodantha, scheidweileriana, schumannii, oliviae, estebanensis, albicoma, perbella und microthele. Die Strombocacteen haben auch wieder einige Blüten geöffnet. Thelocactus bolaensis, Coryphantha radians und einige Hamatocacteen zeigten ihre großen Blüten. Im Außenquartier kamen meine Aussaaten von Lobivia backebergeriana voll auf ihre Kosten. Die Jungpflanzen blühen teilweise mehr als meine Mutterpflanzen. Weiter Pflanzen waren Pseudolobivia kermesina, eine Form von Echinopsis aurea und wieder viele Jungpflanzen von Seti Echinopsis mirabilis. Nicht vergessen möchte ich eine neue Blütenwelle auf dem Tisch der Turbinicarpen. Wie verabredet erscheinen bei vielen Pflanzen neue Blütenschübe und gehen zur selben Zeit auf. So gab es wieder Blüten bei alonsoi, krainziana + Form minima, sphacelatus - hier kann ich mit der Eingliederung zu T.krainzianus einverstanden erklären. Diese Pflanzen blühen immer zusammen. Weiterhin blühten T.frailensis, flaviflora und verschieden Formen von klinkerianus, sowie die Turbinicarpushybride roseiflorus. Bei den Chamaecereushybriden waren Blüten bei den Hybriden Hessengold, Rainbow, Daisy, Unikum und eine monstös gewachsene eigene Hybride, welcher ich, von der Wuchsform abgeleitet, den Namen " Opuntioides " gegeben habe, offen. Der Pflanzenkörper letzterer Hybride wächst wie eine Kugelopuntie. Kaum das ein Glied mit wachsen begonnen hat, hört es wieder auf. Es reift aus und bildet ein oder mehrere Vegetationspunkte und das Spiel beginnt von vorn. Seit drei Jahren habe ich diesen Sämling beobachtet. Hoffnung auf die Bildung einer ordentlichen Blüte hatte ich bei einer solchen genetisch gestörten Pflanze nicht. Doch dieses Jahr sollte ich von dem Gegenteil überzeugt werden. Sie brachte eine kräftig rote, 6,5cm große Blüte zum bestaunen hervor. Mal sehen, wie es mit ihr weiter geht.



Der Rügenkaktus
Chamaecereus Hybride "Opuntioides"

Seti-Echinopsis mirabilis

oben: Chamaecereus Hybride
" Opuntioides "
unten: Seti-Echinopsis mirabilis
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