Woche vom Bericht  

37

6.9.
bis
13.9.
2009

es gibt wenig Neuse aus dem GWH zu berichten  . .

… obwohl das Wetter in dieser Woche noch einmal prima war. Es schien oft die Sonne und die Temperaturen lagen bei 20°C. Natürlich war es am Wochenende wechselhafter und kühler !!! Es wehte auch wieder ein starker Nordost.
Da es nun schon Mitte September ist, die Nächte wieder kühler werden und meine Kakteen, insbesondere die Chamaecereen noch wachsen sollen, habe ich mir für das "Sommerquartier" eine Möglichkeit der Verbesserung der Wachstumsbedingungen überlegt. Bis jetzt war das Sommerquartier " nur " eine regengeschützte Variante, meine Kakteen aus dem oft zu heißem Gewächshaus zu befreien. Im Sommer klappt das auch prima. Da es aber nun wieder kälter wird, im Gewächshaus aber kaum noch Platz ist ( ich weiss auch nicht wie so ?! ), sollen die Kakteen länger draußen bleiben als sonst. Später können sie nur noch unter den Tischen einen Platz bekommen. Das ist nicht optimal, kann aber sicherlich für die Echinopseen, Chamaecereen und einige andere eine Lösung der Überwinterung sein. Wenn mein Plan aufgeht, dann sind die Pflanzen einen Monat länger und einen früher als sonst draußen. Das Sommerquartier hat jetzt geschlossene Seiten und Fenster aus Plexiglas für vorn bekommen. Damit ist es ein besseres Frühbeet geworden, welches ich auch in den ersten frostigen Nächten beheizen möchte. Oftmals kommen nach solchen kühlen Nächten wieder wärmere Wetterperioden. Soweit meine Idee. Ob es klappt wird hier in den Wochenberichten zu lesen sein.
Folgekreuzung mit "Pamela"
Blüte hier heller und mit Hauch Rot zum Schlund hin.
Die heutigen Bilder sind ein Nachtrag zu vergangenen Berichten. In dieser Woche hat kein Chamaecereus geblüht. Dafür aber ein weiterer Ariocarpus. Sicherlich wird der A. hintonii nicht wie die abgebildete Pflanze, über 10 Tage blühen, aber da er erst 2 Tage auf ist, habe ich ihn noch nicht fotografiert. Sonst sah ich wieder einen Schwung Blüten bei den Turbinicarpen. Hier war nochmal viel los. Es blühten meine Arten T.krainzianus v.minimus, macrochele v.polaskii, dickisonia, sobodae - die Pflanzen haben auch selbstständig Samen angesetzt, sie sind selbstfertil, da sie an einem "Extremstandort" vorkommen, müssen sie für ihr Fortbestehen sorgen !, klinkerianus, flaviflorus, gracilis uns spacellatus. Bei letzterer Pflanze ist man sich ja immer nicht so richtig sicher, ob es den die echte T.pacellatus ist. Da meine Pflanzen aber öffters im Jahr blühen und es meine anderen T. pseudomacrochelen nicht tun, glaube ich, das dieses auch ein Unterscheidungsmerkmal sein kann. Egal - die Pflanzen blühen sehr schön - darüber freue ich mich. Weiterhin haben geblüht Gymnocactus viereckii und die weißblütig Art v.major, Escobaria hesteri, Copiapoa atacamensis v.demedillopes, Gymnocalycium ragonesii, Parodia mairanana, Parodia echinopsoides (?) und P.schwebsiana (?) mit roter Blüte. In dieser Woche hatte ich aber auch ein paar Verluste. Als schmerzlichsten Verlust betrachte ich eine Ariocarpus bravoanus Pflanze, welche ich mir im letzten Jahr bei den Tschechen wurzelecht erwarb. Ob zuviel Wasser die Ursache war ? Bei den anderen zwei Kakteen ist die Ursache klar. Sie erlitten Verbrennungen durch die Sonne. Ja, jetzt und durch die Sonne! Schuld bin ich selber. Ich brachte auf der Nordseite überzählige Spiegel an. Sie sollten das Licht auf die Pflanzen zurück werfen. Ging ja auch alles gut. Nun steht die Sonne aber wieder tiefer. Es gab eine unglückliche Kombination von klarem Wetter ( intensive Sonne ) dem flacheren Einstrahlwinkel und dem trocken Stand der Pflanzen mit geringem Abstand zum Spiegel. Die 5 - jährigen Acanthocalycium aurantiacum Sämlinge wurden von der empfindlicheren Rückseite regelrecht gebraten.
Ariocarpus retusus v.furfuraceus - die Blüte, welche über 10 Tage blühte
- hier am vorletzten Tag -
Für heute solls das gewesen sein. . .


Ihr Gerd Weiß
Der Rügenkaktus



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©: Gerd Weiß ,
erschienen 13.September 2009
( So.)
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