Woche vom Bericht  

38

14.9.
bis
21.9.
2008

Ju huuu - Sie sind drin ...

... wer ?     na die Kakteen. Ich habe an diesem Wochenende etwas getan, wovor mir ehrlich gesagt, etwas bange war. Nach den letzten Pikierarbeiten und Umtopfaktionen war der Platz im Gewächshaus sehr knapp geworden. Deshalb baute ich auf den beweglichen Tischen eine Art Fußbank mit zwei Etagen. Da es in der letzten Woche Nachttemperaturen von nur 3 °C gab ( aber noch keinen Bodenfrost, wie anderswo ), leuteten die Alarmglocken. Bald ist es soweit. Dann muß es immer ganz schnell gehen und meistens hat man gerade keine Zeit. So habe ich mir gesagt - fange einfach an. Stück für Stück wurden die Pflanzen im Gewächshaus zusammen gerückt. Wie bei einem Puzzel sollte der Platz optimal genutzt werden. Dann kamen zuerst die Sulcorebutien an die Reihe. Sie erfreuen mich immer mit ihren leuchtenden Blüten und sollten deshalb einen der besseren Lichtplätze bekommen. So ein " räumen " hat auch etwas Gutes. Nimmt man doch mal wieder jeden Topf in die Hand und sieht sich die Pflanzen genauer an. Dabei sollte man auch gleich die letzten Reste von Blüten oder aufgewehtes Laub entfernen. Das den Pflanzen der Aufenthalt im regengeschützen Freien gut bekommen ist, konnte ich deutlich sehen. Sie haben sich prächtig entwickelt, haben eine gedrungene Körperform und tolle Bedornung. Man kann sagen, sie sehen aus wie am Standort in ihrer Heimat. So sollte es sein. Da das Einräumen zügig vorran ging, habe ich auch gleich die Lobivien und Echinops - Hybriden umgestellt. Als letztes kamen die Rebutia ⁄ Aylostera - Pflanzen an die Reihe. Hier kam es ja im Frühjahr, nach dem Ausräumen, zu einigen Verlusten bzw. zu Schäden durch Verbrennungen der Epidermis. Einige Pflanzen erholen sich nur langsam davon. Draußen geblieben sind nur noch einige nicht umgetopfte Echinopsishybriden - sogenannte Reserven die eine zeitlang dahin vegetieren, bis klar ist, ob es sich lohnt auch ihre Blüte ab zu warten. Ca. 10 Pflanzen von einer Kreuzung werden bei mir immer schneller vorran gebracht. Diese zeigen an, was die Kreuzung wert war. Sind schöne Blüten absehbar, werden auch die anderen bis zur Blühreife heran gezogen. Sonst wandern sie alle auf den berühmten Komposthaufen.

Hildewintera - Affenschwanz


... Nun zu den Blüten in der vergangenen Woche. Es waren nur wenige Pflanzen. Darunter aber alle Hildewintera ( Cleistocactus winteri ) und deren Hybriden mit vielen gleichzeitig geöffneten Blüten. Bei den Chamaecereen waren es nur zwei. Wie sich zeigt, blüht die Hybride "Pamela" und Kreuzungen mit ihr bis in den Herbst hinein. Ein Thelocactus bicolor hatte es auch noch einmal geschafft. Vier gelbe Blüten gab es bei den Astrophytum myriostigma. Hier sind auch noch Knospen vorhanden. Ebenso bei den zur Art dazu gehörigen A.caput-medusae. Das war´s dann aber auch schon. In der kommenden Woche schafft es vielleicht noch eine Trichocereushybride. Bis dahin - pflegen Sie Ihre Kakteen und Sukkulenten schön und bereiten Sie sie auf die kommende Ruhepause vor. Stichwort - Schädlinge !

Ihr Gerd Weiß
Der Rügenkaktus



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©: Gerd Weiß ,
erschienen 21.September 2008
( So.)
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