Woche vom Bericht  

4

18.1.
bis
25.1.
2009

So etwas nennt man Pech oder Missverständnis . . .

… und es kommt immer mal wieder vor.
In dieser Woche ereilten mich zwei Dinge, die so nicht passieren sollten. Anfang der Woche stellte ich bei meiner Aussaat fest, dass die immer noch feucht aussehende Aussaaterde völlig trocken war. Und das zu einem Zeitpunkt, als die Keimung in vollem Gang war. Was war passiert. Wie bekannt, sähe ich meine Kakteen - vorwiegend meine eigenen Chamaecereushybriden - in einem Aquarium aus. Das hat einige Vorteile. Einer davon ist die gute Sichtbarkeit der Aussaat. Man muss den Deckel nicht so oft öffnen. Da ich schon eine Saat im November gemacht habe, habe ich die Anfang des Jahres gemachte Echinocereen-Saat mit dazu gestellt. Ich verwendete eigens dafür neu zusammen gestellte Aussaaterde. Schön luftig und locker sollte sie sein, damit die Sämlinge bequem ihre zarten Wurzeln hineintreiben können. Natürlich rein mineralisch! Da sich bei den letzten Saaten eine Abdeckung mit feinen Quarzkieseln bewährt hatte, habe ich diese gleich mit aufgebracht. Ach wie sah das gut aus. Feucht ? Ja - sie glänzen noch. Doch sie hörten nicht auf mit glänzen, auch nicht, als sie schon lange trocken waren. Ich merkte den Irrtum erst, als ich meine älteren Sämlinge mal wieder etwas besprühen wollte. Diese halte ich ja nun nach fast 3 Monaten schon trockener. Ob nun noch etwas nachkeimen wird ?
Die zweite dumme Sache war ein echtes Missverständnis zwischen mir und meiner Frau. Da am Anfang der letzten Woche ein paar sonnige Momente zu erleben waren, habe ich ihr gesagt, sie könne die Gasheizung am Tage ausmachen. Es muß ja die Energie nicht sinnlos vergeutet werden. Da ich beim GWH lüften auch die E - Heizungen ausmache, tat sie es auch. Am Abend mache ich dann alles wieder an. Wie es nun der Zufall will, irgendwann wird alles zur Gewohnheit, waren die Heizungen auch an den darauf folgenden Tagen aus. Was aber fehlte, waren die sonnigen Momente. Im Glauben, die E-Heizungen sind an, machte ich mir bis zum späten Abend bei schon leichten frostigen Nachttemperaturen keine Gedanken. Ohne aber noch mal nach dem Rechten zu sehen, gehe ich nicht schlafen. So fand ich dann meine Kakteen bei knappen 1 °C frierend im GWH vor. Der Schock war groß und als erstes suchte ich nach einem Defekt an den Heizungen bis sich das Missverständnis auflöste. Wie weit Schäden an den Pflanzen entstanden sind, kann ich noch nicht abschätzen. Die Turbini-Knospen sind noch ok. Auch die wärme liebenden Parodia ( Notocactus ) warasii oder magnificus sehen noch gut aus. Bedenken hätte ich auch bei einigen Mammillarien. Nur die gepfropften A-c-m lassen ihre Triebe hängen. Das kann aber auch noch die Ursache der intensiveren Sonneneinstrahlung vom Montag sein. Warten ich es also ab. Ändern kann ich es nicht mehr.
immer noch Vorfreude - ein Bild vom letzten Jahres
RGW Chamaecereus-Hybride


Ihr Gerd Weiß
Der Rügenkaktus



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©: Gerd Weiß ,
erschienen 25. Januar 2009
( So.)
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